Mit einem Preis von 89,99 Euro sorgt Mario Kart World, das am 5. Juni 2025 exklusiv für Nintendo Switch 2 erscheint, für Aufsehen. Doch während viele Fans den Preissprung kritisch sehen, gibt es auch Stimmen, die Nintendos Strategie verteidigen – darunter Shawn Layden, ehemaliger PlayStation-CEO.
Im Podcast PlayerDriven analysierte Layden die Preisgestaltung von Nintendo-Spielen und verknüpfte sie direkt mit der exklusiven Verfügbarkeit beliebter Marken:
Wenn es der einzige Ort ist, an dem du Mario, Donkey Kong oder Zelda spielen kannst, holst du dein Portemonnaie raus.
Diese First-Party-Exklusivität mildert den „Sticker Shock“ (Preisschock dieser Preiserhöhungen).
Der US-Slang „Sticker Shock“ beschreibt ein Gefühl der Überraschung und Enttäuschung, das dadurch hervorgerufen wird, dass man erfährt, dass etwas, das man kaufen möchte, sehr teuer ist. Layden betont zudem, wie stark die FOMO-Dynamik bei Nintendo funktioniert – also die Angst, etwas zu verpassen. Laut ihm sei genau das ein entscheidender Erfolgsfaktor im Marketing von Konsolen-exklusiven Spielen.
Nintendo: „Mehr Inhalt als je zuvor rechtfertigt den Preis„
Nintendo selbst rechtfertigt den neuen Preis von Mario Kart World mit einer nie dagewesenen Menge an Inhalten. Ein eigenes Mario Kart Direct am 17. April 2025 soll weitere Details enthüllen.
Ausblick: Wird 90 Euro der neue Standard für First-Party-Spiele?
Die Diskussionen rund um Mario Kart World zeigen, dass die Switch 2 mit neuen Standards aufwartet – auch beim Preis. Ob Sony und Microsoft dem Beispiel folgen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Wenn Marken wie Mario, Zelda oder Donkey Kong im Spiel sind, sind viele Fans offenbar bereit, mehr zu zahlen. Donkey Kong Bananza kostet 79,99 Euro. Wir können also davon ausgehen, dass Spiele für Nintendo Switch 2 zwischen 80 und 90 Euro kosten werden, außer Nintendo führt noch eine dritte Preisstufe ein. Die Preissteigerung ergibt sich daraus, weil Spiele für Nintendo Switch bereits bei einer UVP von 60 bis 70 Euro liegen.