Capcoms Monster Hunter Stories-Reihe verbindet die Monster-Welt mit klassischen Rollenspiel-Elementen. Während die bisherigen Teile vor allem darauf abzielten, Monster Hunter in ein RPG zu verwandeln, geht der Entwickler mit Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection einen Schritt weiter. Diesmal, so die Aussage des Teams, wolle man „das RPG erschaffen, das wir schon immer machen wollten“. Serienproduzent Ryozo Tsujimoto erklärt, dass der Fokus nun klar auf den Rollenspielelementen liege.
Wer die Vorgänger nicht gespielt hat, muss sich keine Sorgen machen: Monster Hunter Stories 3 spielt über 200 Jahre nach den bisherigen Ereignissen. Regisseur Kenji Oguro bestätigte in einem Interview mit 4Gamer, dass weder Maskottchen Navirou noch andere bekannte Figuren zurückkehren werden. Stattdessen nutzt man den großen Zeitsprung, um die Rolle der Rider-Gesellschaft (Monster-Zähmer, die unabhängig von den Jägern agieren) stärker in den Mittelpunkt zu stellen.
Capcom zeigt sich hier selbstbewusst: Während man in den Vorgängern stets mit der Frage startete, wie man Monster Hunter in ein RPG übersetzen könne, lautete der Ansatz diesmal: „Welches RPG wollen wir eigentlich erschaffen?“ Das Ergebnis sei ein deutlich stärker ausgeprägtes Rollenspiel-Erlebnis.
Auch wenn die ersten beiden Spiele lose miteinander verbunden waren, etwa durch wiederkehrende Figuren und kleine Anspielungen, wirkt der dritte Teil wie ein vollständig eigenständiges Abenteuer. Neueinsteiger:innen können also bedenkenlos einsteigen, ohne die Vorgänger gespielt haben zu müssen. Gleichzeitig dürfen sich Fans auf neue Monster freuen – darunter auch Kreaturen, die erstmals in Monster Hunter Wilds eingeführt wurden.
Monster Hunter Stories 3 wurde vor rund zwei Monaten im Rahmen der Nintendo Direct Partner Showcase angekündigt und erhielt nun auf der Tokyo Game Show weitere Details. Der Release ist für den 13. März 2026 unter anderem auf Nintendo Switch 2 geplant.
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