Im Rahmen eines neuen „Creator’s Voice“-Videos hat Koshi Nakanishi, Spieledirektor von Resident Evil Requiem, über die Nintendo-Switch-2-Version des Horror-Titels gesprochen – und zeigt sich dabei sichtlich beeindruckt von der Hardware.
„Läuft das wirklich auf Switch 2?“
Laut Nakanishi war das Team bei Capcom zunächst skeptisch, ob das Spiel auf der neuen Konsole in der gewünschten Qualität umsetzbar sei. Die verbesserten Grafik-Spezifikationen der Nintendo Switch 2 hätten zwar Hoffnung gemacht, dennoch habe man die Ergebnisse zunächst kaum glauben können.
Wörtlich erklärte er:
Nintendo Switch 2 bietet verbessere Grafik, weshalb wir uns fragten, ob Requiem darauf läuft – und das tut es, mit Leichtigkeit.
Als wir, das Entwicklerteam, das Spiel zum ersten Mal auf der Konsole sahen, waren wir auch skeptisch, und wir konnten es fast nicht glauben. Wir dachten: „Oh, läuft das wirklich auf Nintendo Switch 2?“ Es lief alles so flüssig, dass wir beschlossen, es einfach zu versuchen, das Spiel unverändert auf die Konsole zu bringen. Mit diesen Spezifikationen im Handheld-Modus sieht es großartig aus.
Demnach lief das Spiel so reibungslos, dass sich das Team entschied, die Umsetzung ohne größere Kompromisse anzugehen und Resident Evil Requiem in dieser Form für die Konsole zu veröffentlichen. Besonders im Handheld-Modus habe die Performance überzeugt, aber auch im TV-Modus sollten die allermeisten Resident Evil-Fans ihre Freude haben, sofern man mit den technischen Abstrichen leben kann. Für alle anderen gibt es dann ja auch die Versionen für PlayStation, Xbox oder PC beispielsweise.
GameChat als Einstieg für Horror-Skeptiker
Im gleichen Video spricht Nakanishi zudem über die Integration von GameChat. Die Funktion eigne sich besonders für Spieler, die sich nicht selbst an Horror-Spiele herantrauen. Statt aktiv zu spielen, könnten sie Freunden beim Durchspielen zusehen und so das Erlebnis gemeinsam teilen.