Avatar: Frontiers of Pandora auf Nintendo Switch 2? Ubisoft ist unsicher, ob es technisch machbar ist

Die Nintendo Switch 2 gilt als leistungsstarker Handheld mit visuell eindrucksvollen Spielen – allen voran Ubisofts Star Wars Outlaws, das auf der hauseigenen Snowdrop Engine basiert. Seit dessen Veröffentlichung fragen sich viele Fans, ob Ubisofts anderer Snowdrop-Titel, Avatar: Frontiers of Pandora, ebenfalls seinen Weg auf die Switch 2 finden könnte.

Technische Hürden: Raytracing und extrem dichte Grafik

Wie Star Wars Outlaws wurde auch Avatar: Frontiers of Pandora konsequent für Raytracing konzipiert – ein Aspekt, der das Spiel bereits für andere Handhelds wie Valves Steam Deck problematisch machte. Zusätzlich zählt Avatar zu den grafisch intensivsten AAA-Titeln: Die extrem dichte Vegetation und die detailreichen Umgebungen beanspruchen selbst High-End-GPUs erheblich.

Ubisoft: „Wir wissen nicht, ob es möglich ist“

In einem Interview mit FRVR sprachen Narrative Director Aoife O’Friel und Game Design Lead Amandine Lauer über die technische Machbarkeit eines Switch-2-Ports – und waren bemerkenswert offen:

„Ehrlich gesagt möchte ich darüber nicht wirklich spekulieren, weil ich es nicht weiß“, sagte Lauer. „Das ist etwas, das wir nicht wissen“, ergänzte O’Friel, als sie gefragt wurde, ob das Spiel überhaupt auf Nintendos neuestem Handheld realisierbar sei.

Lauer betonte zudem, dass das Team vollständig damit beschäftigt sei, die Zielplattformen zu beliefern, und dass dieser Fokus es ermögliche, die „Qualität und Detailtreue“ zu bieten, die Avatar verdiene.

Qualitätsanspruch: Keine Portierung geplant – Fokus auf der neuen Erweiterung

Die Entwickler sprachen im Rahmen der Vorstellung der neuen Erweiterung From the Ashes, die eine neue Story nach Avatar: Fire and Ash sowie Third-Person-Gameplay einführt.
Da das Team keine Switch-2-Portierung verfolgt, konzentrieren sich die Artists darauf, das grafische Niveau des Hauptspiels zu halten.

Wie viele Abstriche wären nötig?

Die Entwickler äußerten sich nicht dazu, welche technischen Einschnitte eine Switch-2-Version erfordern würde.
Fachlich ist jedoch klar:

  • Frontiers of Pandora ist noch stärker grafikgebunden als Star Wars Outlaws
  • Eine Umsetzung müsste voraussichtlich massive Einsparungen bei Details, Effekten und Dichte der Spielwelt hinnehmen
  • Die visuelle Identität von Avatar ist eng mit hoher grafischer Fidelity verknüpft

Ob ein solcher Kompromiss für Gameplay und Präsentation tragbar wäre, bleibt fraglich.

Fan-Hoffnung bleibt – auch ohne Film-Tie-In

Trotz der unklaren technischen Lage hoffen viele Fans weiterhin auf eine Switch-2-Version.
Auch wenn ein Port nicht rechtzeitig zur nächsten Avatar-Filmveröffentlichung erscheinen würde, wäre eine portable Fassung für viele Spieler ein großer Wunsch.

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