In einem neuen Feature-Interview mit WIRED sprach Hideo Kojima, der Schöpfer von Metal Gear Solid und Death Stranding, über das Spiel, das er in seinem Leben am meisten gespielt hat – und welches ihn letztlich überhaupt erst in die Videospielbranche brachte: Super Mario Bros.
Kojima spielte Super Mario Bros. ein Jahr lang – und sah darin die Zukunft der Unterhaltung
Laut Kojima spielte er während seines Studiums ein ganzes Jahr lang Super Mario Bros., teilweise sogar, indem er dafür die Uni schwänzte. Er geht sogar so weit zu sagen: Ohne Super Mario Bros. wäre er vermutlich nie in der Spieleindustrie gelandet.
Das Spiel gab ihm zudem das Gefühl, dass Videospiele eines Tages Filme übertreffen könnten.
Auf die Frage nach dem Spiel, das er am meisten gespielt hat, sagte Kojima:
Super Mario Bros., definitiv. Ich habe es ein Jahr lang gespielt. Ich war Student. Ich habe die Schule geschwänzt, um zuhause zu spielen. Ohne Super Mario Bros. wäre ich wahrscheinlich nicht in dieser Industrie … Ja. Heute kann ich es jedoch kaum noch spielen. Es ist ein Side-Scrolling-Actionspiel. Mario bewegt sich einfach von links nach rechts. Im Grunde geht es nur ums Springen. Aber es gibt auch eine Sprint-Taste. Deren Kombination mit dem Sprung verändert subtil die Sprungbahn, um anzugreifen oder auszuweichen. Es hatte fast keine Story, aber es fühlte sich wie ein Abenteuer an. Als ich das sah, obwohl es Pixelgrafik ohne Geschichte war, hatte ich das Gefühl, dass dieses Medium eines Tages Filme übertreffen würde. Diese Überzeugung brachte mich in die Spieleindustrie.
Kojima sprach im Rahmen des WIRED-Artikels über verschiedene Themen und kreative Einflüsse, doch die Bedeutung von Super Mario Bros. stach besonders hervor.
Zum Abschluss die Frage an euch:
Welches Spiel habt ihr persönlich am meisten gespielt – und warum?
Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
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