Ein Grand Theft Auto in Tokio? Laut einem ehemaligen Rockstar North-Entwickler war das tatsächlich einmal konkret geplant.
Obbe Vermeij, technischer Leiter hinter GTA III, Vice City, San Andreas und GTA IV, erzählte in einem Interview mit GamesHub, dass „GTA: Tokyo“ beinahe Realität geworden wäre.
Geplant war, dass ein externes Studio in Japan den Titel entwickelt – basierend auf Rockstars Codebasis. Doch das Projekt platzte schließlich aus unbekannten Gründen. Statt eines Ausflugs nach Japan blieb die Reihe ihren ikonischen, satirisch überzeichneten US-Schauplätzen treu.
Auch andere Weltstädte waren im Gespräch
Vermeij berichtet, dass intern auch über GTA-Ideen in Rio de Janeiro, Moskau und Istanbul gesprochen wurde. Doch die Realität moderner AAA-Entwicklung holte die Pläne ein: Der Aufwand und die Entwicklungszeit riesiger Open-World-Spiele mache solche Experimente heute nahezu unmöglich.
Er glaubt daher nicht, dass Rockstar in Zukunft große internationale Locations ausprobieren wird:
Ich fürchte, wir stecken in einer Schleife aus etwa fünf amerikanischen Städten fest. Daran müssen wir uns wohl gewöhnen.
Während Fans also weiterhin von einer internationalen GTA-Welt träumen, bereitet sich Rockstar aktuell auf den Release von GTA VI vor – das 2026 erscheinen soll und erneut in einem US-Setting angesiedelt ist.
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