GameStop-CEO: Videospiel-Software macht weniger als 12 % des Geschäfts aus

Ryan Cohen, CEO von GameStop, hat in einem Interview mit Bloomberg Tech einen bemerkenswerten Einblick in die aktuelle Ausrichtung des Unternehmens gegeben: Videospiel-Software sei für das Geschäft inzwischen praktisch irrelevant.

Auf die Frage, wie sich der Trend zu digitalen Spielen – befeuert durch Sonys Ankündigung, ab 2028 keine Disc-basierten Spiele mehr zu produzieren – auf GameStops Geschäftsplan auswirke, antwortete Cohen unmissverständlich:

Das spielt keine Rolle, das spielt überhaupt keine Rolle. Software hat in der Vergangenheit eine Rolle gespielt. Software macht heute weniger als 12 % des Geschäfts aus, und Sammelartikel machen über die Hälfte des Geschäfts aus. Es ist also völlig und vollständig irrelevant.

Sammelartikel dominieren das Geschäft

Laut Cohen macht der Bereich Collectibles – darunter Pokémon-Sammelkarten und Actionfiguren – inzwischen über 50 % von GameStops Umsatz aus. Das Unternehmen hatte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nach eigenen Angaben einen Rekordgewinn erzielt, maßgeblich getragen von Pokémon-TCG-Produkten.

eBay-Übernahme weiterhin im Fokus

Trotz der Ablehnung seines 56-Milliarden-Dollar-Angebots durch eBay hält Cohen an seinen Plänen fest und erklärte: „Wir kommen für eBay, so oder so.“ Ob er sein Angebot erhöhen wird, ließ er jedoch offen. Das langfristige Ziel sei der Aufbau eines 1-Billion-Dollar-Unternehmens.

Google Suche

Nintendo Connect bei Google

Markiere uns als bevorzugte Quelle und bekomme unsere Nintendo-News künftig häufiger in deinen Google-Suchergebnissen und Feeds angezeigt.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Trustpilot
TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste
Total
0
Share