Gerücht: Nintendo-Datenpanne – Hacker soll 859 MB Daten über TINYpulse erbeutet haben

Ein Hacker mit dem Pseudonym SHADOWBYT3$ behauptet, rund 859 MB Daten über ein Sicherheitsleck in TINYpulse-Systemen von Nintendo gestohlen zu haben. Die Behauptung wurde am 13. Juni 2026 veröffentlicht und ist bislang nicht verifiziert. Nintendo hat sich bisher nicht geäußert.

TINYpulse ist eine Software für Mitarbeiterengagement und internes Feedback, was mit den beschriebenen Datentypen übereinstimmt. Laut einem Bericht von Technadu sollen folgende Daten betroffen sein:

  • Mitarbeiternamen
  • E-Mail-Adressen
  • Umfragen
  • Analyseberichte
  • Kontoauszüge (PDF)
  • W-9-Formulare
  • Mitarbeiter-Feedback
  • Mitarbeiter-Fortschrittsberichte

Vorherige Sicherheitsvorfälle bei Nintendo

Nintendo war in der Vergangenheit bereits mehrfach von Datenpannen betroffen. Im Jahr 2020 führte der sogenannte „Gigaleak“ zur Veröffentlichung von Prototypen, Quellcode und weiterem internem Material. Im Jahr 2024 bestätigte Game Freak unbefugten Zugriff auf seine Server – beim sogenannten „Teraleak“ wurden persönliche Daten von über 2.600 Mitarbeitern sowie umfangreiches Pokémon-Entwicklungsmaterial geleakt.

Über den Leak wurden zudem Details zu Pokémon Wind und Pokémon Welle Monate vor der offiziellen Ankündigung bekannt.

Weitere Informationen, einschließlich einer möglichen offiziellen Bestätigung, werden nachgereicht.

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