Nintendo-Legende Shigeru Miyamoto gibt aktuell zahlreiche Interviews zum weltweiten Kinostart von Der Super Mario Galaxy Film. Eine der größten Fragen: Wie hat es Fox McCloud aus der Star Fox-Reihe in den Film geschafft?
Nun hat Miyamoto den Hintergrund dazu erklärt.
Idee kam von Illumination
Laut Miyamoto ging der Vorschlag ursprünglich von Chris Meledandri, CEO von Illumination, aus. Dieser habe angeregt, Star Fox-Elemente in den Film zu integrieren.
Miyamoto habe daraufhin überlegt, ob sich Fox McCloud in das Setting einfügen könnte – und kam zu einem klaren Ergebnis:
Als ich den Vorschlag von Chris erhielt, Star Fox einzubauen, vermeiden wir aus Nintendo-Sicht normalerweise das Mischen von IPs – abgesehen vom Pikmin-Cameo.
Da ich jedoch der Schöpfer von Star Fox bin und dieser Film im Weltraum spielt, wollte ich sehen, wie sich das umsetzen lässt.
Interne Skepsis – und überraschende Zustimmung
Miyamoto rechnete zunächst mit Widerstand innerhalb von Nintendo und begann, intern für die Idee zu werben:
Ich hatte das Gefühl, dass es intern erheblichen Widerstand geben könnte, also habe ich die beteiligten Parteien kontaktiert und mit meiner Lobbyarbeit bei Nintendo begonnen.
Doch die Reaktion fiel anders aus als erwartet:
Ich war überrascht, dass viele großes Potenzial darin gesehen haben und sehr gespannt darauf waren, was daraus entstehen würde.
Passend zum Weltraum-Setting
Letztlich spielte vor allem das Setting des Films eine entscheidende Rolle. Da Der Super Mario Galaxy Film im Weltraum angesiedelt ist, bot sich die Integration eines Charakters wie Fox McCloud aus der Star Fox-Reihe thematisch an.
Die Aufnahme von Fox McCloud in den Film ist kein Zufall, sondern das Ergebnis:
- einer kreativen Idee von Illumination
- Miyamotos persönlichem Interesse
- und überraschend positiver interner Resonanz bei Nintendo
Damit zeigt sich erneut: Auch wenn Nintendo Crossovers eher zurückhaltend angeht, sind gezielte Ausnahmen möglich – wenn sie zum Projekt passen.