Metroid Prime 4: Beyond hat laut Nintendo mittlerweile die Marke von einer Million verkaufter Exemplare überschritten – allerdings nur in der kombinierten Betrachtung der Versionen für Nintendo Switch und Nintendo Switch 2. Das Spiel erschien im Dezember 2025 für beide Plattformen.
Einzelversionen unter einer Million – kombiniert darüber
Zuvor hatte Nintendos aktueller Finanzbericht für Verwunderung gesorgt, da weder die Switch- noch die Switch-2-Version von Metroid Prime 4: Beyond einzeln die Millionengrenze erreicht hatte.
Der Journalist Stephen Totilo (Game File) hat daraufhin bei Nintendo nachgefragt. Ein Unternehmenssprecher bestätigte ihm nun offiziell, dass die kombinierten Verkaufszahlen beider Versionen die eine Million Einheiten überschritten haben.
Totilo zitierte die Stellungnahme auf Social Media wie folgt:
Nachdem es gestern Irritationen darüber gab, dass weder die Switch- noch die Switch-2-Version von Metroid Prime 4 (4. Dezember) in Nintendos Millionenseller-Liste für den Zeitraum bis zum 31. Dezember auftauchte, bestätigte mir ein Nintendo-Sprecher heute, dass die kombinierten Verkäufe beider Versionen tatsächlich die Marke von einer Million Exemplaren überschritten haben.
Konkrete Zahlen zu den einzelnen Plattformen oder zur exakten Gesamtmenge nannte Nintendo nicht.
Einordnung im Vergleich zur Metroid-Reihe
Mit diesem Wert bewegt sich Metroid Prime 4: Beyond im Rahmen dessen, was für die Prime-Subreihe typisch ist – auch wenn der Start der einzelnen Versionen vergleichsweise verhalten ausfiel.
Zum Vergleich:
- Metroid Dread (2021) ist mit über drei Millionen Verkäufen der bislang erfolgreichste Titel der gesamten Metroid-Reihe
- Das originale Metroid Prime bleibt der erfolgreichste Prime-Ableger
- Metroid Prime Remastered erreichte auf der Switch innerhalb weniger Monate ebenfalls die Millionenmarke
Viele Faktoren beeinflussen den Verkaufsstart
Ob Metroid Prime 4: Beyond Nintendos interne Erwartungen bereits erfüllt hat, ist aktuell nicht bekannt. Zu berücksichtigen sind dabei mehrere Faktoren, darunter:
- die lange Entwicklungszeit des Spiels
- der plattformübergreifende Release auf Switch und Switch 2
- sowie ein extrem starkes Release-Jahr, in dem die Switch 2 gerade erst gestartet ist
Wie sich die Verkaufszahlen langfristig entwickeln, dürfte sich erst in den kommenden Quartalen zeigen.
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