Niantic erläutert das Vorgehen gegen Cheater in Pokémon GO

Um Cheating in Pokémon GO noch weiter entgegen zu wirken, erklärte Niantic nun die 3-Verstöße-Regelung (engl. 3-Strike-Policy) näher. Das Betrügen im Spiel verletzt die Nutzungsbedingungen sowie die Trainer Richtlinien in Pokémon GO, dazu zählt GPS-Spoofing oder das Nutzen von Third-Party Add-On Apps. Verstöße gegen die Richtlinien werden seit einiger Zeit härter bestraft: mit einem permanenten Bann.

Niantic gibt Infos zu Pokémon GO-Kontosperren heraus

Wie ihr sicherlich in den vergangenen Tagen und Wochen mitbekommen habt, wurden einige Pokémon GO Konten von Niantic gesperrt, weil diese gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen haben. Das Unternehmen hat sich dazu nun offiziell geäußert und wir möchten euch dies natürlich nicht vorenthalten:

Wir arbeiten weiter daran, die Integrität des Spiels und die Funktionstüchtigkeit unserer Server sicherzustellen, indem wir unbefugten Zugriff blockieren und gelegentlich Konten, die gegen unsere Regeln verstoßen, sperren. Deshalb sperren wir Bots, Datenauslesetätigkeiten und Endbenutzerkonten, die mit solchen Aktivitäten im Zusammenhang stehen. Einige Spieler haben eventuell gar nicht bemerkt, dass manche Add-on-Karten-Apps mehr tun, als nur nahegelegene Pokémon zu zeigen. Jede Endbenutzer-App kann als Sammelinstrument von den App-Erstellern genutzt werden und unsichtbar Daten sammeln und diese mit oder ohne Kenntnis des Endbenutzers an den Ersteller der App übermitteln. Diese Apps können ähnliche Probleme erzeugen, wie eine DDoS-Attacke auf unsere Server. Aus diesem Grund mussten wir einige Konten sperren, die mit der Nutzung solcher Add-on-Karten-Apps in Zusammenhang stehen. Dies führte zur Verwirrung einiger Benutzer darüber, warum ihre Konten gesperrt wurden. Dies ist aber ein kleiner Teil der gesperrten Konten.

Infolge einiger Änderungen in unserer Infrastruktur sind wir nun in der Lage, diesen Teil der Konten zu entsperren. Add-on-Karten, die Daten von unseren Servern auslesen, verstoßen weiterhin gegen unsere Nutzungsbedingungen, und die Nutzung dieser Apps kann künftig weiterhin zur Sperrung des Kontos führen. Konten, deren einziger Zweck das Auslesen von Daten war, bleiben gesperrt. Konten, die Apps oder Webseiten nutzten, um Pokémon aus der Ferne zu fangen, in Arenen zu kämpfen oder zu spielen, oder damit Ressourcen von PokéStops sammelten, bleiben auch gesperrt. Unser Hauptanliegen ist es, allen Spielern ein faires, unterhaltsames und echtes Erlebnis zu bieten, deshalb werden wir weiterhin Konten sofort sperren, die besagte Aktivitäten ausführen.