GAME Bundesverband stellt Verbandsumstrukturierung vor, Linda Kruse wird neues Vorstandsmitglied

Berlin, 12. Dezember 2016

Auf seiner turnusmäßig stattfindenden Jahresabschlussversammlung am 08. Dezember im Cologne Game Lab stellte der GAME Bundesverband e.V. für 2017 eine Umstrukturierung des Verbandes vor und wählte ebenfalls ein neues Vorstandsmitglied.

Linda-Kruse-150x150Linda Kruse, Geschäftsführerin von the Good Evil und Gewinnerin des Deutschen Entwicklerpreises, wurde von den Mitgliedern als fünftes Mitglied in den Vorstand gewählt und besetzt damit die seit August vakante Position. Linda Kruse zu ihrer Kandidatur. „Ich freue mich auf die neue Dynamik im Verband. Ich sehe dies als Chance, die Branche voran zu bringen. Dazu zählt für mich die Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung allgemein und für den Bereich der Aus- und Weiterbildung.“ „Mit Lindas Wahl wird der GAME-Vorstand um eine weitere Entwicklerin ergänzt. Wir freuen uns, dass die Mitglieder ihre Wahl getroffen haben und wir uns ab 2017 in voller Stärke auf die kommende Zeit und die anstehenden Herausforderungen konzentrieren können.“, so Stefan Marcinek, Vorsitzender des GAME e.V. 

Ebenfalls von den Mitgliedern mit stark positivem Feedback aufgenommen wurden die geplanten Umstrukturierungen ab 2017 von der Gesamtgeschäftsführeridee als Hauptverantwortlichen abzurücken und die Verantwortung auf mehrere Departments und Verantwortliche zu verteilen und die Mitglieder somit noch stärker in den Entscheidungsprozess einzubinden. Dabei wird vor allem der Vorstand erweiterte Verantwortung wahrnehmen. So wird jedes Vorstandsmitglied als Hauptansprechpartner ein ihm unterstelltes Department leiten, welches wiederrum durch Zuarbeit der Mitglieder mit Inhalt gefüllt wird. Auch werden die Mitglieder angeregt, ihre Kompetenzen aktiv ins operative Geschäft einzubringen.

Vorstandsvorsitzender Stefan Marcinek wird sich überwiegend um die wirtschaftlichen Aspekte des Gesamtverbandes, die Geschäfte der Service Gesellschaft, die USK und das öffentliche Auftreten kümmern, während seine Stellvertreterin Prof. Dr. Linda Breitlauch Ansprechpartnerin für alle politische Themen sowie die Bereiche Kultur und Ausbildung ist und darüber hinaus den Deutschen Computerspielepreis weiterhin maßgeblich mitgestalten wird. Vorstandsmitglied Johannes Roth ist Anlaufstelle für Entwickler inner- und außerhalb des Verbandes und Ramak Molavi ist zuständig für Regulierungsthemen, die faire rechtliche Rahmenbedingungen für die Entwickler aus Deutschland ermöglichen. Linda Kruse wird Ansprechpartnerin für das Thema Serious Games und möchte die Kommunikation innerhalb des Verbandes mit und unter den Mitgliedern verbessern. Kai Bodensiek wird den Verband weiterhin als Justiziar beraten.

Auch in der Hauptstadtvertretung wird es Veränderungen geben. So steigt Timm Walter, der seit drei Jahren die Geschäftsstelle in Berlin leitet, zum Head of Operations auf und verantwortet somit den Großteil der operativen Geschäfte des GAME. Neu sind außerdem die GAME-Repräsentanten, die dem Verband nicht nur beratend zur Seite stehen, sondern diesen auch in den verschiedenen Metropolregionen vertreten werden. Hierfür werden im Lauf der Zeit verschiedene engagierte Mitglieder benannt. 

Durch das Konzept, das den demokratischen Ursprung des Verbandes Rechnung zollt, wird der GAME effektiver und direkter arbeiten, die Mitgliederwünsche besser umsetzen und die Mitglieder so noch stärker am Entscheidungsprozess beteiligen. 

 

Über GAME:

Der Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. (GAME) ist der Verband der deutschen Computer- und Videospielbranche. Der Verband repräsentiert mit seinen über 110 Mitgliedern die breite Mehrheit der in Deutschland im Bereich der Computerspieleentwicklung und Vermarktung tätigen Unternehmen. 2004 gegründet, setzt sich der Verband seit über zehn Jahren konsequent für die Verbesserung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Marktstandortes Deutschland ein. Wie kein anderes Medium verbinden Computerspiele die Elemente Literatur, Musik und Film – und ergänzen sie um die spannenden Möglichkeiten der Interaktion. Aus diesem Grund arbeitet der GAME aktiv an der gesellschaftlichen und politischen Gleichbehandlung der Games-Branche mit anderen Teilen der Kreativwirtschaft und ist deshalb seit 2008 über die Sektion Film und audiovisuelle Medien Mitglied des Deutschen Kulturrats und Gesellschafter der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).