Xenoblade Chronicles: Definitive Edition – Das Rollenspielepos wurde noch imposanter!

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Nach unserer ausführlichen Vorschau konnten wir nun das komplette Spiel genießen und so alles sehen, was Xenoblade Chronicles: Definitive Edition zu bieten haben wird, wenn es am 29. Mai 2020 im Handel und dem Nintendo eShop erscheinen wird. Dabei blieb der sehr gute Ersteindruck erhalten und konnte uns bis zum Ende der epischen Reise begleiten.

Der Aufstieg der Homs

Viele Jahre vor der Handlung von Xenoblade Chronicles: Definitive Edition bekriegten sich die zwei Giganten Mechonis und Bionis bis es schließlich zu einem abrupten Ende kam und Mechonis einen Arm verlor. Als Rache rammte er dem Bionis sein Schwert in den Körper und hat somit beide Titanen miteinander verbunden. Auf Bionis entwickelten sich über die Jahre viele verschiedene Rassen. Eine davon sind die Homs, welche die Menschen des Spiels sind. Nach einem verbitterten Krieg zwischen den Homs und den Mechon, den Lebewesen des Mechonis, war sehr lange Zeit Ruhe zwischen den Völkern.

Nach dem (pompösen) Prolog wird euch der Protagonist Shulk vorgestellt. Der spätere Träger des legendären Schwertes Monado wuchs zusammen mit seinen Freunden in Kolonie 9 auf dem unteren Teil des Beines von Bionis auf. Nachdem die Mechon die Kolonie angreifen, verliert Shulk eine ihm nahestehende Person und schwört den Mechon gegenüber Rache. So beginnt er seine lange Reise um den Bionis zu erklimmen und stößt hierbei auf zahlreiche Hindernisse, welche ihm den Aufstieg erschweren. Doch später erfährt er, dass viel mehr hinter dem antiken Konflikt zwischen Mechonis und Bionis steckt, als ihm lieb gewesen wäre.

Gigantisches und bildschönes Abenteuer

Xenoblade Chronicles: Definitive Edition ist einfach phänomenal. Jedes Gebiet ist riesig und unglaublich weitläufig. Man wird sich erst in den oberen Gebieten des Bionis bewusst, dass man sich auf einem Körperteil befindet. Omnipräsent über einen Großteil des Spiels ist natürlich auch Mechonis, der mit seinen rot glühenden Augen stehts sichtbar für den Spieler ist. Die Grafik wurde in Xenoblade Chronicles: Definitive Edition dermaßen überarbeitet, sodass man manchmal einfach nur stehen bleiben und die Szenerie genießen möchte. Gerade die Gebiete, die sich auf dem Mechonis befinden, sind ein Hingucker, weil man nur erahnen kann, dass dieser Gigant eigentlich eine riesige Maschine ist. Klar sieht man der Umgebung seinen Wii Ursprung an (was Geometrie und Objekte angeht), allerdings sieht das Spiel fast immer gestochen scharf im Docked-Modus aus.

Im Handheld-Modus kann das Spiel schon öfter mal verschwommen daherkommen, besonders in sehr actionreichen Kämpfen. Wer Xenoblade Chronicles 2 im Handheld-Modus gespielt hat, sollte sich hier aber keine all zu großen Sorgen machen, da die Engine hier wesentlich besser optimiert wirkt. Dies sieht natürlich im Epilog „Die verbundene Zukunft“ komplett anders aus, aber dazu komme ich später. Besonders überarbeitet wurden die Zwischensequenzen und Charaktermodelle. Der Stil ist jetzt zwar ein wenig mehr Anime-Like, jedoch wirken die Charaktere immer noch wie im Original. Emotionen können endlich ordentlich dargestellt werden und sind nicht nur einfach zu erahnende Texturen im Gesicht. Optisch zieht Xenoblade Chronicles: Definitive Edition den Spieler sofort in seinen Bann und man wird öfter mal stehenbleiben und „WOW“ sagen.

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