Infinite – Beyond the Mind

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Retro Sidescroller Action wird nie alt, denn Blowfish Studios hat vor wenigen Wochen Infinite – Beyond the Mind – am 7. Mai 2020 – für Nintendo Switch veröffentlicht. Was euch bei diesem Titel erwartet, erklären wir in unserem kleinen Test.

Unendliche Verwirrung

Auch wenn das Spiel eine Eröffnungssequenz besitzt, war ich danach dezent verwirrt und wusste nicht, warum man das Beljantaurische Königreich angreifen soll. Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle von Tanya oder Olga, kampferprobte Partner, welche gegen das Königreich kämpfen. Im Verlaufe des Spiels treten euch viele Soldaten und hochrangige Mitglieder des Königshauses entgegen. Dabei erlangen Olga und Tanya Kräfte, welche die Frauen stärker machen und so bessere Chancen im Kampf gegen Königin Evangelyn geben. Die Geschichte wird immer in kleinen Storysequenzen dargestellt und ist schön anzusehen, allerdings sehen einige Charaktere sehr seltsam aus und verlieren dadurch an Ernsthaftigkeit. Insgesamt ist die Story für das Spiel nur ein kleines Beiwerk, was allerdings zu erwarten war.

Augenschmaus und nette Musik

Wer auf Retro-Optik steht, wird bei Infinite – Beyond the Mind definitiv auf seine Kosten kommen, denn das Spiel ist insgesamt wunderschön gestaltet. Die Animationen der Charaktere und Gegner sind hierbei hervorzuheben. Ganz besonders die Bosskämpfe gegen die höherrangigen Generäle sehen unglaublich gut aus und strotzen nur so vor Liebe im Design. Ruckler und andere technische Probleme konnte ich ebenfalls nicht erkennen und das Spiel lief mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde über den Bildschirm. Auch sei die Musik hervorzuheben, denn sie passt zu jedem Gebiet und wirkt auch nach mehreren Minuten nicht repetitiv. Besonders die 2D-Shooter Sequenzen hatten gute Musik und sorgten ordentlich für Adrenalin. Grafik und Musik bilden zusammen ein wunderbares Grundgerüst für das Spiel und das Gameplay rundet alles noch einmal ab.

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