Der Scharfschütze gegen eine Armee – Sniper Elite 4

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Endlich ist es soweit und der aktuellste Titel der beliebten Sniper Elite-Reihe erscheint für Nintendo Switch. Nach unserer Vorschau konnte ich Sniper Elite 4 weiterhin testen und, wie erwartet, blieb die Qualität auf demselben Niveau. Rebellion Developments hat nicht nur den besten Teil der Reihe entwickelt, sondern auch für Nintendos beliebten Hybriden umgesetzt. Wie diese Umsetzung gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Solid Snake wäre stolz auf uns

Der Zweite Weltkrieg ist im Gange und die nationalsozialistischen Deutschen haben eine Geheimwaffe entwickelt, welche den Krieg entscheiden kann. Scharfschütze Karl Fairburne wird quasi als Ein-Mann Armee nach Italien geschickt, um diese zu zerstören. Allerdings findet er auf seinen Missionen nicht nur Feinde, sondern auch einige Verbündete. Ob es Fairburne gelingt, die Waffe zu zerstören, hängt ganz allein von euch ab. Die Zwischensequenzen werden meist in kurzen animierten Videos dargestellt und manchmal sogar in den Missionen selber. Allerdings ist die Geschichte in Sniper Elite 4 nur ein kleines Beiwerk, denn der wahre Kern liegt im super ausgeklügelten Spielprinzip.

In der Tat kann man Solid Snake und Fairburne in einigen Aspekten gut vergleichen, beide sollten bei ihren Missionen bedeckt bleiben und die Ausrüstung muss häufig vor Ort beschafft werden. Kämpfe lassen sich zwar gut umgehen, manchmal ist die Lage allerdings so aussichtslos, dass man all seine Feinde eliminieren muss. Dafür stehen euch zahlreiche Waffen zur Verfügung, unter anderem ein Scharfschützengewehr, ein MG und eine Pistole. Neben den Schusswaffen habt ihr auch Utensilien zum Ablenken, Heilen oder auch Granaten immer dabei. Für nahezu alle Waffen könnt ihr dabei Unterschallmunition finden, welche euch das Leben stark vereinfachen. Zwar werdet ihr nicht sofort entdeckt, sofern ihr mit normaler Munition feuert, allerdings werden Gegner dadurch aufmerksam und suchen nach euch. Hier glänzt die sehr kompetente K.I. in Sniper Elite 4, denn diese agiert äußerst realistisch und kesselt euch auch sehr gerne ein, ohne dass ihr es mitkriegt. Damit ihr dies verhindern könnt, müsst ihr (oder solltet) Feinde und Ziele mit eurem Fernglas markieren. Somit seht ihr diese immer über ein Symbol, selbst wenn zwischen euch und dem Ziel Hindernisse stehen. Verlasst euch aber nicht zu sehr darauf, denn manchmal wird man zu nachlässig und das Gefecht gegen eine Horde an Gegnern ist die Folge. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad sollte dies euch nicht wirklich Probleme bereiten, allerdings ist das auf Schwer meist schon euer Tod.

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