Auf Zeitreise mit dem Fire Emblem-Urgestein – Fire Emblem: Shadow Dragon and the Blade of Light

Fire Emblem: Shadow Dragon and the Blade of Light Spieletest auf Nintendo Switch

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Fire Emblem ist inzwischen ein fester Bestandteil von Nintendo und ein sehr beliebtes Franchise im Westen. Doch das war nicht immer so, denn viele Fans wussten nicht, dass es die Serie überhaupt gab, bis zwei Charaktere (Marth und Roy) ihren Auftritt in Super Smash Bros. Melee für den Nintendo GameCube hatten. Erst dadurch hat Nintendo und Intelligent Systems den Mut gehabt, den ersten (beziehungsweise den siebten) Teil zu lokalisieren. Inzwischen ist Fire Emblem im Westen weitaus beliebter, als in Japan (Fire Emblem: Awakenings Erfolg hat die Serie gerettet), obwohl die Serie dort ihren Ursprung mit Fire Emblem: Shadow Dragon and the Blade of Light fand. Auch wenn der erste Teil der Reihe für den Nintendo DS neu aufgelegt wurde, blieb die Ursprungsversion bis heute exklusiv in Japan. Dies ändert sich nun jedoch, da Nintendo den Titel komplett lokalisiert und sogar ein paar (nötige) Verbesserungen eingefügt hat. Wir verraten euch, wie sich das Spiel im Jahre 2020 anfühlt.

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Die Fire Emblem Basics

Wer schon einmal einen Titel aus der Reihe gespielt hat, weiß genau, was er hier erhalten wird. Jedoch fällt sofort auf, dass es sich um den ersten Fire Emblem- beziehungsweise einen Famicom-Titel handelt. Zwischensequenzen sind quasi nicht vorhanden, der Start jedes Kapitels wird von einer Textbox begleitet und es gibt einige Dialoge zwischen den Charakteren und Antagonisten. Marth, Prinz und Sohn des verstorbenen König Cornelius, begibt sich auf die Suche nach dem heiligem Schwert, um den bösen Priester zu bezwingen, der seinen Vater getötet hat und seine Schwester gefangen hält. Die Story bietet für die Hauptcharaktere relativ viel Charakterentwicklung aber die Nebencharaktere „existieren“ einfach nur. Gerade diesen Aspekt ist man bei heutigen Ablegern der Fire Emblem-Reihe anders gewohnt. Für den ersten Ansatz wirkte die Story aber durchgehend spannend und bot das ein oder andere Mal einen Twist. Die Grafik und die Musik wurde, verglichen zum Original, nicht überarbeitet und bietet, für NES-Verhältnisse, nichts Besonderes. Kämpfe werden im Normalfall mit einem schwarzen Hintergrund dargestellt, was sehr komisch wirkt. Wenn man bedenkt, wie alt das Spiel ist, so ist dies jedoch komplett verständlich. Allerdings könnte dies einige potenzielle Käufer abschrecken, da der Titel schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

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