Nach dem verheerenden Erdbeben in Kumamoto, Japan, in der vergangenen Woche hat Nintendo angekündigt, 50 Millionen Yen (umgerechnet rund 316.797,55 US-Dollar / 274.350,00 Euro) an das japanische Rote Kreuz zu spenden.
Kostenlose Reparaturen für Betroffene
Zusätzlich bietet Nintendo Bewohnern der betroffenen Gebiete kostenlose Reparaturservices für beschädigte Nintendo-Produkte an. Der Aktionszeitraum läuft vom 28. Juli 2026 bis zum 1. Februar 2027 (bezogen auf beim Nintendo Service Center eingehende Reparaturaufträge).
Anspruchsberechtigt sind Privatkunden, die in Gebieten wohnen, für die im Zuge des Erdbebens das japanische Katastrophenhilfegesetz zur Anwendung kommt. Repariert werden grundsätzlich alle betroffenen, reparaturfähigen Nintendo-Produkte – abhängig vom Zustand kann eine Reparatur jedoch in Einzelfällen nicht möglich sein. Die Reparatur erfolgt unabhängig vom Garantiestatus grundsätzlich kostenlos. Kunden können ihre Geräte per Online-Reparaturanfrage oder auf dem Postweg an ein Nintendo Service Center senden, versehen mit einem Hinweis auf das „Kumamoto-Erdbeben Reiwa 8″ sowie den jeweils erforderlichen Kontaktdaten.
Weitere Details zu den Reparaturservices sind auf der offiziellen Nintendo-Support-Seite einsehbar.
Weitere Unternehmen zeigen Solidarität
Auch The Pokémon Company hatte in der vergangenen Woche bereits 100 Millionen Yen an die Präfektur Kumamoto sowie das Rote Kreuz gespendet. Weitere japanische Unternehmen wie Sony haben ebenfalls mit Spenden Unterstützung gezeigt.
Zum Ausmaß des Erdbebens
Das Erdbeben in Kumamoto wurde ursprünglich mit einer Stärke von 7,1 gemeldet, später jedoch auf 6,8 korrigiert. Laut NHK World-Japan kamen dabei 38 Menschen ums Leben, mehr als 12.270 Häuser wurden beschädigt, davon 700 vollständig zerstört, und über 8.200 Menschen befinden sich derzeit in Notunterkünften.
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