Investor mit umstrittenen Nintendo-Forderungen steigt bei Kadokawa ein

Die Investmentfirma Oasis Management Company hat sich einen bedeutenden Anteil am japanischen Medienkonzern Kadokawa gesichert.

Bericht: 8,86 % der Anteile erworben

Wie Automaton berichtet, hält Oasis mittlerweile 8,86 % der Kadokawa-Aktien, nachdem über 13 Millionen Anteile gekauft wurden.

Kadokawa ist im Gaming-Bereich unter anderem Mutterkonzern von FromSoftware (Elden Ring), Spike Chunsoft (Danganronpa) und Acquire (Mario & Luigi: Brothership). Darüber hinaus ist das Unternehmen breit im Entertainment-Sektor aufgestellt, etwa in den Bereichen Anime, Manga und Publishing.

Ziel: Einfluss auf strategische Entscheidungen

Laut dem Bericht verfolgt Oasis mit der Beteiligung das Ziel sogenannter „wichtiger Vorschlagsaktivitäten“. Das deutet darauf hin, dass die Investmentfirma aktiv Einfluss auf die Unternehmensstrategie nehmen möchte, insbesondere im Hinblick auf die Steigerung des Shareholder-Value.

Frühere Forderungen an Nintendo sorgen für Aufmerksamkeit

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt die Vergangenheit von Oasis: Bereits 2014 wandte sich die Firma an Nintendo und forderte eine stärkere Ausrichtung auf Free-to-Play-Modelle im Mobile-Bereich.

Dabei fiel unter anderem die Aussage:

Stellen Sie sich vor, man zahlt 99 Cent, damit Mario etwas höher springen kann.

Zudem kritisierte das Unternehmen, dass Nutzer eine Nintendo-Konsole kaufen müssen, um Zugriff auf Marken wie Mario zu erhalten.

Weitere Pläne bislang unklar

Welche konkreten Maßnahmen Oasis bei Kadokawa anstoßen möchte, geht aus dem Bericht bislang nicht hervor.

Ein Kommentar
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  1. Pfui.

    Beten wir, dass dies nie passieren wird.

    Geld bezahlen damit Mario höher springt. Was für eine widerliche Forderung. Solche gierigen Psychos zerstören am Schluss die Freude und Kunst des Videogamings. Ekelhafte Subjekte in den höchsten Managerebenen. Das sind absolut keine Gamer aus Leidenschaft.

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