Zelda: Breath of the Wild beinhaltete japanische Sehenswürdigkeiten während der Entwicklung

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Berichten zufolge verwendete Nintendo während der Entwicklung von The Legend of Zelda: Breath of the Wild reale japanische Wahrzeichen, um das Ausmaß der offenen Spielwelt zu erschaffen, welche wir seit März 2017 kennen und lieben.

Auch heute noch gilt The Legend of Zelda: Breath of the Wild, das für Wii U und Nintendo Switch erschien, als eines der erstaunlichsten und ehrgeizigsten Projekte in der Nintendo-Bibliothek. Jede Ecke von Hyrule ist reich an Abenteuern. Doch während der Entwicklung von Breath of the Wild sah all das noch völlig anders aus, da das Spiel einst offenbar echte japanische Wahrzeichen enthielt, die dabei helfen sollten die richtigen Größenverhältnisse zwischen der Charaktere und der weitläufigen Welt des Spiels zu schaffen. So schrieb Pixelpar kürzlich auf Twitter: „Um die Welt aufzubauen und die Entfernung zwischen den Sehenswürdigkeiten zu messen, begann das Zelda-Team zunächst mit einer 2D-Karte von Kyoto. Einige dieser Orientierungspunkte wurden dann in einfachen 3D-Modellen umgesetzt.“

An einem sehr frühen Punkt der Entwicklung sah The Legend of Zelda: Breath of the Wild so aus. Hier im Bild zu sehen ist allerdings nicht Kyoto, sondern Burg Himeji. Diese befindet sich in der Stadt Himeji in der japanischen Präfektur Hyōgo.

Das gezeigte Material stammt aus einer Präsentation die unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf der Computer Entertainment Developers Conference (CEDEC) 2017 stattfand. Der nachfolgende Tweet von Vicente Quesada stammt vom April 2020 und zeigte, dass Nintendo möglicherweise zuerst eine Karte einer gesamten Region Japans entworfen hat, um den vollen Umfang des Spiels zu testen. Darüber hinaus sehen wir auf den Bildern auch die Skydiving-Mechanik, die wir aus The Legend of Zelda: Skyward Sword kennen, welche allerdings im fertig entwickelten The Legend of Zelda: Breath of the Wild durch das Parasegel ersetzt wurde.

Es ist unwahrscheinlich, dass wir jemals etwas aus diesem frühen Entwicklungsstadium von The Legend of Zelda: Breath of the Wild in Bewegung sehen werden, aber es ist dennoch äußerst interessant, einen kurzen Blick darauf geworfen zu haben, was alles in die Entwicklung des Spiels mit eingeflossen ist, um die Größe der tatsächlichen Spielwelt zu kreieren. Wer weiß, vielleicht werden wir eine ähnliche Newsmeldung später auch zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild 2 schreiben dürfen, wobei dafür vermutlich ein Großteil von Hyrule ja einfach aus dem Vorgänger übernommen wird.

Hättet ihr gerne die ein oder andere reale Sehenswürdigkeit in Breath of the Wild entdeckt oder passt das eher nicht so zum Stil des Spiels so wie ihr es jetzt kennt?

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