Wie Nintendo of America offiziell bekannt gegeben hat, werden die Preise für sämtliche Modelle der Nintendo-Switch-Familie – also Switch (Standardmodell), Switch Lite und Switch OLED – ab dem 3. August 2025 erhöht. Als Grund nennt das Unternehmen „marktbedingte Entwicklungen“.
Diese Produkte sind betroffen:
Laut der Mitteilung steigen nicht nur die Preise der Switch-1-Konsolen, sondern auch ausgewähltes Zubehör sowie einige amiibo-Figuren. Konkret betroffen sind:
- Nintendo Switch (alle drei Modelle: OG, Lite, OLED)
- Zubehör für Switch 1 und Switch 2
- Ausgewählte amiibo
- Nintendo Sound Clock: Alarmo
- Weitere Switch-1-Peripherie
Unverändert bleiben derzeit:
- Die Nintendo Switch 2-Konsole
- Spiele für Switch 2
- Nintendo Switch Online-Mitgliedschaften
Kanada hatte bereits Preisanpassung angekündigt
Diese Ankündigung folgt auf eine ähnliche Maßnahme in Kanada, wo Nintendo of Canada bereits im Juni bestätigte, dass die Preise für Switch-1-Konsolen ab dem 1. August 2025 steigen würden. Nun zieht der US-Markt nur wenige Tage später nach.
Preis noch unklar – aber nicht mehr lange
Konkrete Dollarbeträge zur Preiserhöhung liegen aktuell noch nicht vor, doch da die Umstellung bereits am Wochenende erfolgt, dürften genauere Informationen in Kürze folgen.
Stand jetzt liegt die Nintendo Switch Lite bei 199,99 $, während das Standard- und OLED-Modell mit 299,99 $ / 349,99 $ bepreist sind. Ersten Händler-Leaks zufolge sollen die neuen Preise 229,99 $ (Switch Lite), 339,99 $ (Switch) und 399,99 $ (Switch OLED) sein.
Hintergründe: Branchentrend & politische Unsicherheiten
Die Preisentwicklung bei Konsolen betrifft derzeit die gesamte Branche: Auch Sony (PS5) und Microsoft (Xbox) hatten in den letzten Monaten Preiserhöhungen für Hardware angekündigt. Zusätzlich sorgt die tarifpolitische Unsicherheit in den USA für Nervosität, da Einfuhrzölle je nach Regierungslinie kurzfristig schwanken können.
Nintendo folgt dem branchenweiten Trend und passt die Preise der Switch-1-Modelle an – vorerst nur in Nordamerika und Kanada. Wie sich das auf den europäischen Markt auswirkt, bleibt abzuwarten.