Spieletest: Ist The Legend of Zelda – Link’s Awakening auch ohne die namensgebende Prinzessin ein Hit?

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Die The Legend of Zelda-Reihe, blickt auf eine über 30-jährige Historie zurück, setzt auf vertraute und wiederkehrende Muster und doch gab es auch Spiele der Reihe, die ihren eigenen Weg gingen. The Legend of Zelda: Link’s Awakening kommt zum Beispiel spielend ohne das Triforce, ohne Prizessin Zelda und ohne den Widersacher Ganon aus. Ob das auch 2019 noch funktionieren kann, klären wir in diesem Spieletest!

1993 mixte Nintendo viele bekannte sowie neue Elemente zusammen und probierte sich an einer gewagten Geschichte. Deshalb ist The Legend of Zelda: Link’s Awakening mit Abstand das eigenwilligste, aber auch eines der (für mich) besten Zelda-Spiele. Ich war etwa 8 oder 9 Jahre alt, als mir meine Eltern damals einen Game Boy kauften – zusammen mit Link’s Awakening und Super Mario Land 2: 6 Golden Coins. Mit beiden Spielen habe ich viel Zeit verbringen können, bevor ich mich 1999 in Pokémon Rote Edition verlor und zum größten Pokémon-Trainer meiner Generation aufstieg *hust*.

Die morgen erscheinende Nintendo Switch-Version basiert allerdings nicht auf dem ‘Original’, welches ich kennen und lieben gelernt habe, sondern auf der 1998 erschienenen The Legend of Zelda: Link’s Awakening DX-Neuauflage für den Game Boy Color. Wer meine Vorschau zum Spiel bereits gelesen hat, sollte eventuell zur nächsten Seite weiter.

Sonne, Sand & Meer – So beginnt die Geschichte

Auf einer Seereise gerät Link in ein Unwetter, erleidet Schiffbruch und wird am Strand der geheimnisvollen Insel Cocolint angespült. Um nach Hause zurückzukehren, muss er herausfordernde Dungeons meistern und furchteinflößende Monster besiegen. Die neue Version des Spieleklassikers greift viele Elemente auf, die das Spiel bereits damals unverwechselbar machten – etwa die Räume im Stil eines 2D-Platformers oder auch die Auftritte von Charakteren, die eigentlich nicht zur The Legend of Zelda-Serie gehören. In Link’s Awakening finden sich Cameo-Auftritte von Charakteren aus anderen Nintendo-Spielen wie Figuren aus der Super-Mario-Reihe oder Kirby aus der gleichnamigen Reihe.

Ich habe mich zu Spielbeginn für den klassischen Schwierigkeitsgrad (Normal) entschieden. Der Helden-Modus, in dem der erlittene Schaden verdoppelt wird und keine Herzen mehr erscheinen, wenn man Gras zerschneidet oder Vasen zerdeppert, war mir dann doch zu heldenhaft. Dennoch ist es eine gute Entscheidung den Spieler von Beginn an vor die Wahl zu stellen und nicht erst mit einer Art “New Game+”. Letzteres würde sich zudem auch mit den selbst erstellten Kammerlabyrinthen beißen – dazu später mehr.

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Kevin KrämerPeKedilly Letzte Kommentartoren
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PeKedilly
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PeKedilly

Ich bedanke mich bei Kevin für diese sehr schöne Rezension Daumen Hoch

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