Patent für neues Nintendo Switch VR-Headset aufgetaucht

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Auch wenn viele dem Nintendo Labo: VR-Kit noch sehr skeptisch gegenüberstehen, hatten wir durchaus Spaß mit dem herumexperimentieren und konnten uns davon überzeugen, dass ein anständiges Virtual-Reality-Erlebnis – wenn auch nicht vergleichbar mit „echter Hardware“ die sehr viel Geld kostet – sogar auf Nintendo Switch möglich ist.

Zwischenzeitlich hat Nintendo das ein oder andere Spiel sogar per Update um diverse VR-Modi erweitert und sie scheinen auch daran interessiert zu sein, das Thema „VR“ weiter auszubauen, da sie offenbar ein neues Patent für ein überarbeitetes Nintendo Switch VR-Headset aus Kunststoff und nicht aus Pappe eingereicht haben.

Die Sache wurde von Nintendo im Februar 2018 beim japanischen Patentamt angemeldet und enthält Details zu einem „3D-Bildanzeigesystem und einem 3D-Bildanzeigegerät“. Es wurde am 22. August 2019 veröffentlicht. Das Design entspricht weitgehend dem des Labo VR-Headsets, inklusive der Tatsache, dass es augenscheinlich keinen Kopfgurt gibt und die Konsole mit den Joy-Con-Controllern vor dem Kopf gehalten wird. Das Innere des Headsets ist zur Erhöhung des Komforts jedoch mit Schaum ausgekleidet und die Linsen sind abgeschirmt, sodass weniger Licht in das Gerät eindringen kann, was zunächst gut klingt.

Dies wäre eine großartige Möglichkeit, Spielern VR-basierte Titel auf Nintendo Switch näher zubringen und ohne diese mit dem vorherigen Bastelprozess abzuschrecken, sollte der Preis stimmen. Selbstverständlich möchten wir darauf hinweisen, dass es nicht alle Patente zu einem fertigen Produkt schaffen, dennoch möchten wir diesem hier eine faire Chance bieten, zumal diese Lösung auch mit der Nintendo Switch Lite funktionieren sollte.

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