Nintendo erzielte eine einstweilige Verfügung gegen jemanden wegen des Verkaufs und Vertriebs von modifizierter Nintendo Switch-Hardware und Raubkopien

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Die Webseiten von Team-Xecuter wurden 2019 von britischen Internetprovidern für das Anbieten von Nintendo Switch-Hacks gesperrt. Darüber hinaus hat Nintendo in den letzten Jahren mehrere ROM-Webseiten erfolgreich abschalten lassen. Nintendos Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen, Hacking und Piraterie geht aber auch in diesem Jahr weiter und das Unternehmen hat das Jahr 2020 gleich mit ein paar guten Neuigkeiten begonnen.

Nintendo hat nämlich eine einstweilige Verfügung gegen einen Kalifornier erzielt, dem zur Last gelegt wird, modifizierte Nintendo Switch-Hardware sowie Raubkopien von Spielen vertrieben zu haben. TorrentFreak hat eine Kopie der Verfügung (PDF-Datei) veröffentlicht. Diese untersagt dem Angeklagten Sergio Mojarro Moreno, nicht autorisierte Kopien von Nintendo-Technologie, -Software oder anderweitig geschütztem Material zu modifizieren, zu verkaufen, zu vermieten oder zu vertreiben, und fordert ihn auf, die vorhandenen modifizierten Geräte und die raubkopierte Software zu zerstören.

Moreno wurde vorgeworfen, Geräte der Hacking-Gruppe Team-Xecuter verkauft zu haben, die zum Hacken von Nintendo Switch-Konsolen dienen. Team-Xecuter hat den Nintendo Switch-Mod Anfang 2018 mit der Behauptung ankündigt, dass es möglich sei, Raubkopien auf die eigene Nintendo Switch zu laden. Angeblich verkaufte Moreno diese zusammen mit SD-Karten, die Raubkopien enthielten, sowie eine modifizierte NES Classic Edition mit über 800 Spielen.

Dem Angeklagten wurde keine Geldstrafe auferlegt. Jede Partei wurde angewiesen, ihre eigenen Ausgaben sowie die Anwaltskosten selbst zu tragen.

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