Hob: The Definitive Edition

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Mit jeder Woche steigt die Bibliothek an Indie-Spielen für Nintendo Switch weiter an. Doch aus der Masse das für sich richtige Spiel zu finden gestaltet sich dadurch auch zunehmend immer schwieriger. Nun reihte sich Anfang April auch das 2017 bereits für PlayStation 4 und Steam Action-Adventure Hob von Runic Games und Panic Buttons in seiner Definitive Edition in den Nintendo Switch-eShop Katalog ein. Ob man Hob: The Definitive Edition näher Beachtung schenken sollte oder ob es doch lieber im Datenwust des Nintendo eShops versauern kann, das verrate ich euch im folgenden Review.

Nur du und die Natur

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Beim ersten Starten von Hob lassen sich gewisse Parallen zu Nintendos Blockbuster-Titel The Legend of Zelda: Breath of the Wild erkennen. Völlig unvermittelt und ohne jegliche Erklärungen werdet ihr mit eurer Spielfigur in die Naturlandschaft geworfen und dürft diese nach Belieben erkunden, müsst jedoch zu Beginn völlig ohne Waffen oder sonstige Angriffs- und Verteidungsmöglichkeiten auskommen.

Zwar erwarten euch in den ca. ersten 30 Minuten des Spiels ohnehin keine wirklichen Gefahren, doch mich selbst ernüchterte dieser recht zähe Anfang, da sich die Aktionsmöglichkeiten der Spielfigur wirklich nur aufs Springen beschränken.

Mit seinem Spielkonzept geht Hob einen deutlich anderen Weg als es für moderne Action-Adventures üblich ist. So ist nicht nur von Sprachausgabe keinerlei Spur zu finden, auch auf Bildschirmtexte verzichtet das Spiel nahezu gänzlich. Eine wirkliche Handlung lässt sich dadurch nicht erkennen und bleibt eurer Phantasie überlassen. Einzig alleine ein lebendig wirkender Roboter aus einer längst untergegangenen Zivilisation weist euch ab und an den Weg oder gibt euch kleine Hinweise, was als Nächstes zu tun ist. Das lädt zwar auf der einen Seite zum Erkunden der mehr oder weniger offenen Spielwelt ein, ließ mich aber auch das ein oder andere Mal verzweifeln, wenn ich nicht wusste, was meine neue Aufgabe ist.

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