Eine Mischung aus Minecraft und einem Rollenspiel – dieses Experiment hat Square Enix mit ihrer beliebten Rollenspiel-IP Dragon Quest vor drei Jahren mit Dragon Quest Builders gewagt. Auch wenn das Spiel relativ erfolgreich war, gab es dennoch viele offene Wünsche der Fans. Dazu gehörte unter anderem der Wunsch nach einer Karte, bessere Übersicht in Menüs und auch mehr Diversität in dem was man erledigen muss. Ob Dragon Quest Builders 2 an diesen Problemen gearbeitet hat, zeigen wir euch in unserem Test.

Der Erbauer erwacht erneut

Nachdem der dunkle Fürst im ersten Teil besiegt wurde, finden sich auf der gesamten Welt die Kinder Hargons zusammen und erobern und versklaven nach und nach jede Insel. Der vermeintliche Erbauer erwacht auf einem Schiff voller Monster und muss einige Aufgaben erledigen, damit er nicht direkt umgebracht wird. Nach einem schweren Sturm helfen selbst die Fähigkeiten des Erbauers nicht mehr und das Schiff sinkt. Scheinbar hat nur der Protagonist diesen Unfall überlebt und strandet auf einem Eiland. Dort trifft er Malroth, einen Jungen, der unter Gedächtnisschwund leidet, jedoch den starken Drang verspürt, alles vernichten zu wollen. Wer ist dieser Junge und was ist seine Beziehung zum Erbauer? Eines steht fest: Beide zusammen werden ein langes und episches Abenteuer erleben.

Blöcke, überall Blöcke

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Die Grafik hat sich, verglichen zum ersten Teil, von außen nicht stark geändert, doch Square Enix hat stark an ihrer Engine gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Die Umsetzung für Nintendo Switch muss nicht viele Abstriche hinnehmen, wenn man es mit der PlayStation 4-Version vergleicht. Die Schatten sind ein wenig schlechter, doch die sonstigen Effekte, wie Licht und Qualität der Spielcharaktere, sind fast unangetastet. Das Spiel läuft hierbei nur mit ungefähr 30 Bildern pro Sekunde, was je nach Spielszene auch nach unten oder auch stark nach oben variieren kann. In wenigen Spielsituationen sanken die FPS auf die unteren 20, was aber nicht sonderlich schlimm war, da es komischerweise nur in Städten passierte. Auch wenn der Grafikstil simpel aussieht, sind besonders die Lichteffekte auf den Spielcharakteren, besonders nahe einer Feuerquelle, sehr ansehnlich und beleben die Spielwelt. Bei Regen und anderen Wettereffekten werden die Bodentexturen auch nass, was die Atmosphäre stark fördert. Ganz besonders stechen die Monster hervor, denn diese bieten nicht nur eine sehr hohe Modell-Qualität, sondern besitzen auch noch sehr gute Animationen. Gerade die besonders starken Monster, welche optional sind, haben besonders viel Liebe erhalten.

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JoshKevin KrämerEliriel Letzte Kommentartoren
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Eliriel
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Eliriel

Wow, scheint ja echt ein tolles Spiel zu sein 😀 meins ist es aber nich unbedingt 😀

Kevin Krämer
Admin
Kevin Krämer

Habe den ersten Teil von Dragon Quest Builders nie gespielt, aber viel Gutes gehört. Da Dragon Quest Builders 2 umso besser sein soll, freue ich mich schon darauf, das Spiel ab morgen zocken zu können. 🙂

Josh
Mitglied
Josh

Hab den 1. Teil zuhause aber nur angespielt gehabt, hatte noch genug andere Spiele zum durchzocken. Der 2. teil wird geholt, sobald ich mit dem 1. teil durch bin.