Kein Cloud-Speicher für die beiden Zelda-Editionen auf Switch 2
Nintendo hat auf den offiziellen Store-Seiten für The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Tears of the Kingdom in ihren Switch 2 Editionen einen unerwarteten Hinweis ergänzt:
Hinweis: Diese Software ist nicht mit der Speicherdaten-Cloud-Funktion des kostenpflichtigen Nintendo Switch Online-Mitgliederservice kompatibel.
Diese Einschränkung ist bislang nur bei den beiden Zelda-Titeln zu finden. Andere Spiele mit Switch 2 Editionen wie Super Mario Party Jamboree, Metroid Prime 4: Beyond oder Kirby und das vergessene Land bieten weiterhin Cloud-Speicherunterstützung – was die Frage aufwirft: Warum ausgerechnet Zelda?
Auch kein Cloud-Save bei neuen Spielständen
Besonders problematisch: Selbst wenn Spieler:innen einen frischen Spielstand auf der Switch 2 starten, ist kein Cloud-Backup möglich. Laut Nutzerberichten – etwa im Forum ResetEra – lässt sich zwar ein Speicherstand von der Original-Switch importieren, aber nach der Übertragung kein neuer Cloud-Save mehr erstellen.
Nintendo hat sich zu dem Thema bislang nicht geäußert.
Japanische Shop-Seite widerspricht – oder doch nicht?
Interessant ist auch: Die japanischen Store-Seiten enthalten weiterhin den üblichen Hinweis, dass die Cloud-Speicherung eine aktive Nintendo Switch Online-Mitgliedschaft erfordert – ohne jegliche Warnung, dass diese Funktion nicht unterstützt werde. Ob das ein Übersetzungsfehler oder ein Anzeichen für regionale Unterschiede ist, bleibt offen.
Switch 2 Editionen mit Verbesserungen – trotz Cloud-Einschränkungen
Technisch bieten die Switch 2 Editionen beider Zelda-Spiele einige Verbesserungen:
- Höhere visuelle Performance
- Erfolge via Nintendo Switch-App
- Überarbeitetes Reparatursystem für Ausrüstung
Umso überraschender ist es, dass ausgerechnet der Cloud-Support gestrichen wurde – ein Feature, das vielen Spieler:innen wichtig ist, um Speicherstände bei Hardwareverlust oder Wechsel zu sichern.