Auf der jüngsten Nintendo Direct kündigte Capcom gleich drei moderne Resident Evil-Titel für die Nintendo Switch 2 an: Resident Evil Village, Resident Evil Requiem und Resident Evil 7 Biohazard. Doch laut den Entwicklern von Requiem war diese Veröffentlichung zunächst gar nicht vorgesehen.
Entwickler: Switch-2-Version kam erst später ins Spiel
Im Gespräch mit IGN auf der Tokyo Game Show erklärte Produzent Masato Kumazawa, wie es zur überraschenden Ankündigung kam:
Die Switch 2 war noch nicht angekündigt, als wir mit der Planung von Requiem begannen, daher war sie natürlich nicht Teil der ursprünglichen Pläne. Als die Switch 2 angekündigt wurde, konnten wir mit Tests auf der neuen Hardware starten. Wir dachten, es wäre großartig, die Resident Evil-Reihe auf diese Plattform zu bringen.
Das Team begann intern mit einem Port von Resident Evil Village, um die Performance zu prüfen. „Es sah wirklich großartig aus, und das gab uns das Vertrauen, auch eine Switch-2-Version von Requiem einzuplanen“, so Kumazawa. „Das führte letztlich zu der Ankündigung, dass nicht nur Requiem, sondern auch Teil 7 und 8 für die Switch 2 erscheinen werden.“
Technisch gleichwertig mit den anderen Versionen
Auf die Frage, ob die Switch-2-Fassung besondere Unterschiede bietet, antwortete Kumazawa, dass dies nicht der Fall sei – „und zwar im positiven Sinne“. Requiem erscheine in identischer Form auf der aktuellen Nintendo-Konsole, mit dem Vorteil, das Spiel nun auch unterwegs genießen zu können.
Ein kurzes Hands-on auf der Tokyo Game Show zeigte zudem, dass die Handheld-Version von Resident Evil: Requiem auf Switch 2 technisch überzeugen kann. Ihr könnt euch zusätzlich den Grafikvergleich zur PlayStation 5-Version anschauen. Während es optisch sichtbare Abstriche gibt, vor allem bei den Haaren, bleiben die restlichen Inhalte identisch.
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