Nintendo Switch 2: Shuntaro Furukawa erklärt zurückhaltende Verkaufsprognosen – hoher Preis als Herausforderung

Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa hat sich in einer aktuellen Investoren-Fragerunde zu den Verkaufsprognosen der Nintendo Switch 2 geäußert. Während Nintendo im letzten Quartalsergebnis ankündigte, 15 Millionen Einheiten der neuen Konsole während des Startzeitraums verkaufen zu wollen, hatten viele Branchenanalysten mit deutlich höheren Zahlen gerechnet – vor allem nach den starken Vorbestellungen.

Hoher Preis als mögliche Hürde für frühe Verkäufe

Furukawa räumte ein, dass der relativ hohe Preis der Nintendo Switch 2 im Vergleich zum Vorgängermodell eine Herausforderung darstellen könnte:

„Nintendo Switch 2 ist im Vergleich zur Nintendo Switch relativ hoch bepreist, daher erkennen wir, dass es entsprechende Herausforderungen bei der frühen Markteinführung gibt,“ erklärte er. „Das neue System ist jedoch abwärtskompatibel und kann Nintendo Switch-Software abspielen, sodass es eine gewisse Kontinuität zwischen den Plattformen gibt.“

Um den Absatz in den ersten Monaten dennoch zu fördern, setze Nintendo auf Maßnahmen wie Hardware-Bundles, die in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres angeboten werden sollen, um einen ähnlich erfolgreichen Start wie bei der ursprünglichen Switch zu erreichen.

Produktion kein begrenzender Faktor

Trotz der vergleichsweise konservativen Verkaufsprognosen betonte Furukawa, dass die Produktionskapazität kein limitierender Faktor sei:

Um 15 Millionen Einheiten zu verkaufen, müssen wir deutlich mehr Konsolen produzieren. Unser erstes Ziel ist es, einen ähnlich starken Start wie bei der ursprünglichen Switch hinzulegen, und wir arbeiten daran, unsere Produktionskapazitäten zu stärken, um flexibel auf die Nachfrage reagieren zu können.

Auch wirtschaftliche Unsicherheiten und Zölle, insbesondere in den USA, hätten keinen direkten Einfluss auf die Prognosen gehabt:

Die Zollsituation in den USA oder die Möglichkeit einer Rezession hatten keinen Einfluss auf unsere Absatzprognosen. Unsere Finanzprognosen basieren auf der Annahme, dass in den USA Zölle von 10 % auf Produkte aus Japan, Vietnam und Kambodscha sowie 145 % auf Produkte aus China gelten.

Langfristige Strategie für kontinuierliches Wachstum

Furukawa zeigte sich zudem vorsichtig optimistisch, was die langfristige Nachfrage nach der Nintendo Switch 2 betrifft. Zwar habe es durch die weltweiten Hands-on-Events und Vorbestellungen über den My Nintendo Store viel positives Feedback gegeben, doch Nintendo sei sich bewusst, dass es schwierig sein könnte, dieses Momentum über die Weihnachtssaison hinaus aufrechtzuerhalten:

Auch wenn es rund um den Launch viel Aufregung gibt, wissen wir, dass es nicht einfach sein wird, dieses Momentum langfristig aufrechtzuerhalten.

Nintendo arbeite jedoch daran, die Produktionskapazitäten weiter auszubauen, um auf mögliche Engpässe schnell reagieren zu können.

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