Preview: Super Mario Run

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Der dicke Klempner wagt seinen nächsten großen Sprung – nämlich auf’s Smartphone. Ob ihm das gelungen ist, konnten wir am vergangenen Dienstag bei Nintendo bereits ein wenig in Augenschein nehmen.

Nach einer kurzen Präsentation stürzte ich mich nicht auf eines der bereitliegenden iPhone-Modelle, sondern schnappte mir das iPad Pro, denn größer ist bekanntlich immer besser. Super Mario Run ist Nintendos erstes richtige Smartdevice-Spiel (nachdem Miitomo der Kommunikation diente) und bietet auf den ersten Blick mit den drei Modi “World Tour”, “Toad Rally” und dem “Kingdom Builder” einen eher überschaubaren Umfang.

Im ersten Modus können wir 6 Welten mit jeweils 4 Leveln bewältigen. Zum Start der kostenlosen App stehen lediglich die ersten drei Level von Welt 1 zur Verfügung. Wer Gefallen daran findet und mehr möchte, der kann sich den zusätzlichen Content für eine einmalige Zahlung von 9,99 € freischalten.

Mario läuft und überwindet kleinere Gegner automatisch, ihr dürft aber die Goomba oder Koopa dennoch jederzeit mit einem gezielten Kopfsprung besiegen. Für einen kurzen Sprung tippt einmal auf das Display, für einen weiten Sprung etwas länger. Sobald ihr in der Luft seid könnt ihr mit einem weiteren Fingertipp auch eine Drehung durchführen.

Die Level aus Welt 1 und 2, welche wir ausprobieren konnten, waren selbst für ungeübte Spieler kein sonderlich großes Problem. Die Herausforderung liegt in erster Linie aber darin die platzierten pinkfarbenen Münzen der Speedrun Challenge aufzusammeln. Wenn ihr diese gefunden habt, dürft ihr beim nächsten Besuch dieses Level fünf lilafarbene und anschließend sogar fünf schwarze Münzen sammeln, welche jeweils an anderen Orten platziert sein werden.

Falls man dabei von einer Plattform fällt ist das Level aber nicht gleich vorbei, denn ihr könnt mithilfe einer Luftblase bis zu 3x wieder in die Welt zurückkehren. Manchmal ist ein “taktischer Tot” sogar sinnvoll, da man so möglicherweise an eine abgelegene Münze gelangt, welche man gerade noch verpasst hatte.

Im späteren Spielverlauf ist es zudem möglich weitere Spielcharakte wie zum Beispiel Luigi oder Toad freizuschalten. In wie fern man mit diesen besser an die ein oder andere Münze gelangt, wird sich noch herausstellen müssen, sobald wir das Spiel offiziell aus dem App Store herunterladen dürfen.

Baut das zerstörte Königreich wieder auf

Durch abgeschlossene Welten und Herausforderungen erhaltet sogenannte Rally-Tickets, die ihr für den Toad-Rally-Modus benötigt. Hier gibt es zufällig generierte Level, welche keine Endflagge besitzen, sondern nach einer bestimmten Zeit automatisch enden. Mit trickreichen Manövern gilt es so viele Toads wie möglich zum applaudieren zu bringen. Je mehr Pilzköpfe sich für euch begeistern können, desto mehr Objekte schaltet ihr für euer Königreich frei. Besonders coole Aktionen füllen die Münzrausch-Anzeige und füllen so letztendlich euren Geldbeutel.

Sowohl den Toad-Rally, als auch Königreich-Modus werden wir euch spätestens zur Veröffentlichung von Super Mario Run, welches am 15. Dezember 2016 im iOS App Store erscheint, nochmals genauer vorstellen können. Unsere Freunde von Nintendo-Online.de waren übrigens ebenfalls vor Ort. Schaut dort gerne mal in der entsprechenden News vorbei, denn dort gibt es ein weiteres Gameplay-Video, welches euch die Level der zweiten Welt zeigt.

Ersteindruck & Fazit:

Ich kann es kaum erwarten und freue mich darauf mein eigenes Pilzkönigreich im “Kingdom Builder”-Modus zu errichten. Nintendo hat hier ein wirklich gutes Händchen bewiesen. Super Mario Run fühlt sich wie ein waschechtes Nintendo Spiel an und ist definitiv nicht vergleichbar mit den typischen 0,99 € oder Free-to-Play Apps, die es bereits in Massen auf dem mobilen Markt gibt. Ob man allerdings bereit ist 9,99 € dafür zu investieren, muss am Ende des Tages jeder für sich selbst entscheiden.

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