Einige PokéStops und Arenen könnten bald aufgrund eines Rechtsstreits entfernt werden

1
- Werbung -

Seit dem Release von Pokémon GO im Jahr 2016 ärgern sich einige Haus- und Grundstücksbesitzer darüber, dass Spieler aufgrund von dort platzierten PokéStops oder Arenen deren Grundstück unerlaubt betreten, um an diese heranzukommen. Bereits 2016 wurde aufgrund dessen eine Klage gegen Niantic eingereicht und am vergangenen Donnerstag reichten die Kläger einen Vorschlag ein, der nun geprüft werden soll.

Sofern das Gericht diesem Vorschlag zustimmt, bedeutet das für Niantic, dass sie zukünftig mit der Platzierung neuer PokéStops und Arenen sowie der Spawnpunkte von Pokémon bedachter vorgehen müssen. Wer überhaupt für das unerlaubte Betreten der Grundstücke verantwortlich ist, ist ebenso nicht gänzlich geklärt: ist es Niantic, weil sie PokéStops oder Arenen auf Grundstücken platziert haben ohne der Genehmigung des Besitzers? Oder sind es die Spieler selbst?

Die Vorschläge von Niantic zur Einigung kurz zusammengefasst:

  • Sofern sich Anwohner aufgrund unerlaubtem Eindringens in das Grundstück oder wegen Belästigung beschweren und die Entfernung eines PokéStops oder einer Arena fordern, wird Niantic dieser Beschwerde nachgehen und innerhalb von 15 Tagen eine Lösung anbieten.
  • Besitzer von Einfamilienhäusern sollen das Recht erhalten eine Entfernung eines PokéStops bzw. einer Arena innerhalb von 40 Metern zu ihrem Grundstück zu fordern.
  • Niantic möchte eine Datenbank für die Beschwerden einrichten, um nicht gewollte Platzierungen zu verhindern.
  • Bei Raids mit mehr als 10 Teilnehmern soll eine Mitteilung auf dem Bildschirm erscheinen mit der Erinnerung, dass die Spieler auf ihre Umgebung achten sollen und respektvoll damit umgehen sollen.
  • Niantic berücksichtigt auch Nutzer-Reviews und arbeitet mit Kartendienstleistern wie Google Maps, um Probleme zu vermeiden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Parkbesitzer darum bitten können, dass deren Öffnungszeiten beachtet werden.
  • Niantic möchte auf ihre eigenen Kosten ein unabhängiges Unternehmen damit beauftragen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren zu prüfen, dass diese Verpflichtungen eingehalten werden.

Sollte dieser Vorschlag vom Gericht akzeptiert werden, erhalten alle namentlich genannten Kläger eine Entschädigung in Höhe von 1.000 $. Die beauftragte Anwaltskanzlei verlangt darüber hinaus weitere 8 Millionen Dollar Anwaltskosten sowie 130.000 Dollar für weitere Ausgaben.

Habt ihr auch einen PokéStop oder eine Arena, die ihr von eurer Wohnung aus erreichen könnt und habt schon einmal Spieler beobachten können? Was haltet ihr allgemein von den Klagen der Hausbesitzer? Übertrieben oder doch berechtigt?

1
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
avatar
500
  
smilegrinwinkmrgreenneutraltwistedarrowshockunamusedcooleviloopsrazzrollcryeeklolmadsadexclamationquestionideahmmbegwhewchucklesillyenvyshutmouth
1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
1 Kommentatoren
Rick Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Rick
Mitglied
Rick
Offline

Ich bin dafür das ALLE Pokestops/Arenen in Friedhöfen etwas entfernter zu stellen.