Die Arbeitsagentur Gakujo hat vor kurzem eine Umfrage durchgeführt, aus der hervorgeht, dass Nintendo bei den japanischen Hochschulabsolventen, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind, an dritter Stelle steht. 5.476 Universitätsstudenten aus dem ganzen Land nahmen daran teil und gaben an, für welche Unternehmen sie sich am meisten interessieren.
Der Handelsriese Itochu und das Lebensmittel- und Biotechnologieunternehmen Ajinomoto belegten den ersten bzw. zweiten Platz. Bei den Spieleherstellern lag Nintendo jedoch ganz klar auf Platz 1. Konami, Bandai Namco, SEGA und Capcom waren ebenfalls unter den ersten fünfzig.
Ein großer Teil der Anziehungskraft von Nintendo ist seine Popularität im Bereich der Videospiele. Von Bedeutung ist jedoch auch die Größe des Unternehmens weltweit sowie die niedrige Fluktuationsrate, die gegen Null tendiert. Die durchschnittliche Fluktuationsrate liegt bei etwa 30 Prozent.
Die Fluktuationsrate zeigt auf, wie viele Angestellte im Verhältnis zur gesamten Mitarbeiterschaft pro Jahr das Unternehmen verlassen haben.
Der CEO eines japanischen Arbeitsvermittlungsunternehmens hob auch eine Reihe anderer positiver Eigenschaften von Nintendo hervor. Dazu gehören „ein hoher Anteil an bezahltem Urlaub“ sowie „eine starke Unterstützung der Elternschaft“ und „ein einzigartiges Punktesystem für Mitarbeiter, das für Spiele, Bücher, Reisen und mehr verwendet werden kann“. Dazu kommt „ein tiefes Verständnis für Vielfalt“ sowie „ein Partnerschaftssystem, das es Mitarbeitern mit gleichgeschlechtlichen Partnern ermöglicht, so behandelt zu werden, als wären sie verheiratet, neben anderen fortschrittlichen und praktischen Initiativen“.